| Montag, den 07. März 2011 um 07:48 Uhr |
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FUNERAL FOR A FRIEND "Welcome Home Armageddon" SKALA 1 BIS 10: 7 RELEASE: 11.March 2011 MySpace / Facebook / funeralforafriend.com OUT ON: ROADRUNNER RECORDS / GOOD FIGHT MUSIC
Mensch, dass immer irgendwelche Personalveränderungen vollführt werden müssen, bevor Bands wie FUNERAL FOR A FRIEND eine neue Scheibe locker machen. Langzeitgitarrist und Freund Darran Smith hat die Band aus persönlichen Gründen verlassen, um dann prompt von bis-dato-Bassist Gavin Burrough ersetzt zu werden, dessen Platz wiederum der neue Blondschopf Richard Boucher einnahm. Nun ist es da, eingespielt von neuer Besatzung, das fünfte Album mit dem Titel "Welcome Home Armageddon". Klingt irgendwie final. Nach dem 0815-Klampfe-Opener "This Side of Brightness" ballert "Old Hymns" mit ordentlichem Fulltime Beat los und eröffnet selben Sound, der schon auf der Vorab-EP "The Young And Defenceless" zu hören war. FUNERAL FOR A FRIEND sind auf einem kontinuierlichen Weg zurück zum Klang alter Zeiten. Waren nach "Causally Dressed & Deep In Conversation" und "Hours" die Post-Hardcore und Screamo-Elemente auf "Tales Don't Tell Themselves" komplett verschwunden, deuteten sich auf dem wirklich großartigen "Memory And Humanity" ja wieder zaghafte Liebäugeleien mit besagten harten Elementen an. Trotzdem haben wir 2011, und auch die waliser Jungs um Matthew Davies-Kreye wissen das. Nach einem nettem Einstieg bietet die Vorabsingle "Front Row Seats To The End Of The World" den ersten wirklich fetten Oldschoolbrocken mit schick Schreierei. Kesselprügler Ryan Richards liefert astreine Screams ab, der Refrain pfeift danach sauber durch's Ohr. Sauber! "Sixteen" folgt dem zwar poppiger, dennoch genauso leidenschaftlich. Der schon auf "The Young And Defenceless" vertretene Song erklingt mit leicht verändertem Mix und großem Melodiemeer. Auch der Mittelteil mit seinem Groove schüttelt schwer, und wird den Moshpit zirkeln lassen. "Aftertaste" ist dann die gefühlte Fortsetzung der Platzreservierung zum Ende der Welt: trocken, schnell, (verhältnissmäßig) hart, und nicht unpunkig. FFAF haben sich also tatsächlich wieder mehr Eisen auf die Saiten gezogen, bevor's an das Songwriting ging. "Spinning Over The Island" lädt Omi nur kurz zum swingen ein, da der 3/4-Takter riffmäßig ordentlich losbrezelt, teilweise meckert Richards hier schon zu metaligem Klang. Der offene Refrain folgt, wieder mit diesem Meer aus Klang. Die Waliser wissen (eigentlich schon immer), wie das geht. Was wirklich gewichtet, ist der neu gewonne Kontrast dank vermehrtem Geschredder. "Man Alive" kommt neben recht dem recht durchschnittlichen "Old Hymns" auch nicht an das Level der restlichen Tracks heran, was auch an den leicht vertrackten Strukturen liegen mag. "Damned If You Do, Dead If You Don't" ist dann wieder so ein Knaller, der ebenfalls auf der EP vertreten war. Schnelle Strophen, ein noch schnellerer Refrain und eine Gesangslinie mit Enterhacken mach(t)en die Nummer zu den Anspieltipps! Das Gitarrensolo in "Broken Foundation" verdient auch eine Erwähnung, zeigen FFAF hier, dass dem Rock'n'Roll immernoch gehuldigt wird. Mit "Owls (Are Watching)" und "Medicated" haben sich zwei Halbballaden auf der Scheibe eingefunden, von denen gerade erstgenannte durch ein tolles Gitarrengezupfe das Ohr reizt. Neben zurückgewonnener Härte, ist das die klangliche Neuheit auf "Welcome Home Armageddon". Der Titeltrack schliesst das Album ebenfalls mit viel Tempo und weniger Schnörkel und einem unerwartet schönen Ende nach etwas mehr als 40 Minuten. Wie bei allen Platten der Band braucht auch diese ihre Durchläufe. Der Ersteindruck platziert "Welcome Home.."dezent hinter "Mermory & Humanity", wird die Herzen alter und neuer FFAF-Fans mit seiner Schärfe, Smartness und Melodie erneut anfeuern. Review von Denis Winkelmann
Funeral For A Friend „The Young And Defenceless" SKALA 1 BIS 10: 7,5 RELEASE: SEPTEMBER 6, 2011 MySpace / Facebook / Funeralforafriend.com OUT ON: CENTURY MEDIA RECORDS
… ist die neue EP der britischen Posthardcore/Rockband Funeral for a Friend. Erstes Plus ist das Cover der Scheibe was herrlich unterschwellig böse wirkt. die Songs können sich aber auch hören lassen. Tracklist : 1. "Serpents in Solitude" 3:23 |