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Dienstag, den 08. Februar 2011 um 12:04 Uhr |
My Own Private Alaska "AMEN"
SKALA 1 BIS 10: 8
RELEASE: OUT NOW
MySpace / Facebook
OUT ON: G-Records (Intergroove)

Über etwas völlig Neues zu schreiben ist der Wunsch jedes Journalisten, ob nun fürs Kino oder in der Literatur und ganz besonders in der Musik. MY OWN PRIVATE ALASKA sind so eine Band! Sie sind anders! Da kommen 3 Franzosen um die Ecke, um Musik zu machen, aber um gleichzeitig alle gängigen Bandstrukturen aufzubrechen. Musik, mit einer Instrumentierung, wie Ich sie so noch nie gehört habe. Post Rock, ohne Gitarren und Bass, sondern ausschließlich mit Schlagzeug, Piano und Gesang. Kann das funktionieren!? Daran hat auf jeden Fall Starproduzent Ross Robinson (KORN, SLIPKNOT) geglaubt, denn er hat MY OWN PRIVATE ALASKA entdeckt und nun ihr Debütalbum "Amen" produziert. Ich persönlich, hegte, bei einer solchen Ausgangslage, vorerst Bedenken, da das selbstbetitelte Demo der Franzosen gänzlich an mit vorbeigegangen ist, doch jetzt sind die Jungs mit ihrem ersten Album „Amen“ zurück. Wir können wohl immer noch über totale Innovation sprechen. „Amen“ ist für mich vertonte Kunst, die mich in einer beeindruckenden Klangsprache durch unfassbare Emotionen, von tiefen Depressionen, über puren Schmerz, bis hin zu einer melancholischer Schönheit des Seins, treibt. Perfekt arrangiert und mit einem Sound der auch den alten Stücken der Band endlich gerecht wird, lassen MY OWN PRIVATE ALASKA den Zuhörer nach, fast auf die Sekunde genau 1 Stunde, sprachlos zurück. Besonders ist natürlich Nirvanas „WhereDidYouSleep Last Night“ Zu einem Vergleich möchte ich mich nicht hinreißen lassen, nur soviel, der Song ist wie für die Band gemacht. MY OWN PRIVATE ALASKA ist sicher keine Band zum nebenbei hören Wer sich auf aggressive und intensive Disharmonien einlässt, wer dem außergewöhnlichen Klaviersound und den dazu gehörigen kräftigen Drums, sowie dem zeitgemäßen Gesang Raum zu Entfaltung lässt, für den ist die Band eine absolute Empfehlung. Alle anderen werden bereits nach dem zweiten Song völlig genervt abschalten. Zu chaotisch, zu zerfahren für diese Musik für die meisten sein.
Tracklist :
01. Anchorage 02. After You 03. Die For Me 04. Broken Army 05. WhereDidYouSleep Last Night? [Traditional] 06. I Am An Island 07. Amen 08. Kill MeTwice 09. Page Of A Dictionary 10. Just LikeYou And I 11. Ode To Silence
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