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Dienstag, den 01. Februar 2011 um 15:09 Uhr |

Ich hab wenig vom Erfolg Underoaths mitbekommen ,was daran liegen könnte das ich Europäer bin .In Den USA hingegen konnten die bekenneden Christen riesige Charterfolge einfahren . Nun ist das erste Album ohne Gründungsmitglied Aaron Gillespie und das erste auf Roadrunner Records erschienen . Die Erwartungen sind Also hoch. Was sofort auffällt sind die zurückgefahrenen Aggressionen sowie der dominante Klargesang ,das eine Novität ist im musikalischen Kosmos der Band . Opener ist der Song "In Division" zudem auch ein geniales Video gedreht wurde. Eine schöne traurige Nummer mit dahinfließenden Schlagzeug und sphärischen Gitarren . Im Vergleich zu Vorgängerplatten fällt gleich die mitschwingende Melancholie in den Songs auf wie zum Beispiel bei „Paperlung“ , ein Stück mit viel Atmosphäre die entfernt an Deftones erinnert. Als Interludes sind kleine elektronische Spielereien zu hören was ich noch von Alben davor kenne.“ Illuminator“ glänzt mit vertrackten Gitarren und tribalartigen Schlagzeugrythmen und "A Divine Eradication" gibts ordentlich was auf die Ohrmuscheln ,dank dicken Screams und schöner komplizierter Saitenarbeit. So kühl wie die Songs und das Cover kommt auch die Produktion rüber. Es klingt alles differenziert, das Schlagzeug wurde dezent abgemischt so das die Saitenfraktion die Hörfront besser beackern kann. Dies hebt die Atmosphäre des Langspielers noch mehr an. Spencer Chamberlain hat die Screamanteile deutlich zurückgefahren und lässt andere Facetten seiner Stimme zum Vorschein kommen , bringt dennoch sein Stimmorgan bei einigen Songs ordentlich zum kratzen .Für die Produktion zeigt sich Matt Goldmann verantwortlich, der schon die Alben davor bearbeiten durfte (mit Hilfe von Adam D. , der diesmal nicht mit von der Partie ist ) Ø ist eine sehreigenständige aber auch ruhige Platte geworden und das macht es schwierig es mit altem Material der Band oder anderen Bands zu vergleichen, hat die Band nun seine eigene Note entwickelt. Die Songs sind schön arrangiert und bauen gut Stimmung auf . Ihre Christlichen Texte sind mir egal und für mich keinen Einfluss auf die Bewertung. Eine Starke Scheibe mit eigenem Charakter, müsste ich sie mit einer Farbe beschreiben wäre blau meine Antwort. Ein gut durchdachtes Album mit Gesamtkonzept und äußerst empfehlenswert.
Tracklist :
1. "In Division" 2. "Catch Myself Catching Myself" 3. "Paper Lung" 4. "Illuminator" 5. "Driftwood" 6. "A Divine Eradication" 7. "Who Will Guard the Guardians?" 8. "Reversal" 9. "Vacant Mouth" 10. "My Deteriorating Incline" 11. "In Completion
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