Dienstag, den 25. Januar 2011 um 13:09 Uhr

crowbar

Crowbar  „Sever the Wicked Hand" (Slugdmetal / Doommetal) 

SKALA 1 BIS 10: 6,5

RELEASE: February 8, 2011

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OUT ON: CENTURY MEDIA RECORDS

century

 

 

Das neunte Album des Brecheisens ist nun endlich erschienen. Fans mussten nun fast 6 Jahre auf ein Lebenszeichen des Quartetts warten. Mich konnte die Ersatzdroge Kingdom of Sorrow nur mäßig überzeugen , mal sehen ob „Sever the Wicked Hand“  es kann.
Die Langspielplatte startet gemächlich "Isolation (Desperation)" ,einen schön langsamen Crowbar - typischen Song mit angenehmen Doppelleads und Kirk Windstein melancholischer Stimme. Danach wird mit „ Sever the Wicked Hand “ ordentlich Gas gegeben. Dem Crowbarfan wird hier schon geboten was er will: der Soundtrack von kollidierenden Planeten erzeugt durch ein schwermetallisches Gravitationsfeld. Mich persönlich haut es jetzt nicht von den Socken, schlecht ist aber was anderes. "Let Me Mourn" bringt dann wieder die Lava zum fließen, einer meiner Favoriten der Platte genauso wie „ As I Become One", mit seinen zum Heulen schönen Leads. Geschwindigkeitsrekorde werden auf der Scheibe jedenfalls  nicht aufgestellt, auch wenn einige Songs den  Mittempobereich durchbrechen.
Produktionstechnisch lässt sich die Scheibe mit einem Wort beschreiben: Roh! Die Gitarren vermischen sich mit dem Bass zu einen Sound der die Eigenschaften von Flüssigem Gestein aufweist. Kirks Stimme klingt wie immer herrlich melancholisch und wütend und kommt ohne große Spielereien aus. Hier und da kommt ein angenehmer Accoustic- Part, ein zarter Leadpart  oder im Falle von „A Farewell to Misery" ein Altherrenchor zum Einsatz.

Als Fazit lässt sich sagen: Wo Crowbar draufsteht ist auch Crowbar drin. Wer Fan vom Brecheisen ist, oder eine Affinität  für  schleppende, melancholische  Musik hat, wird hier nicht enttäuscht. Es wird viel bekanntes geboten und leider wenig neues. Auch fehlen mir die Songs die hängen bleiben. Mir persönlich ist der Gitarrensound etwas zu roh aber es gibt Menschen die dies mögen. Eins steht jedenfalls fest: keiner kann so schön leiden wie Kirk Windstein und wer fette Riffs will bekommt sie hier serviert.

 

Tracklist :

1.    "Isolation (Desperation)"
2.    "Sever the Wicked Hand"
3.    "Liquid Sky and Cold Black Earth"
4.    "Let Me Mourn"
5.    "The Cemetery Angels"
6.    "As I Become One"
7.    "A Farewell to Misery"
8.    "Protectors of the Shrine"
9.    "I Only Deal in Truth"
10.    "Echo an Eternity"
11.    "Cleanse Me, Heal Me"
12.    "Symbiosis"

 

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