Montag, den 24. Januar 2011 um 14:39 Uhr

deicide

Deicide  „To Hell With God" (Deathmetal)

SKALA 1 BIS 10: 8

RELEASE: February 15, 2011

MySpace  /  Facebook / Deicide.com

OUT ON: CENTURY MEDIA RECORDS

century

 

 

Der Name ist Programm das ist schon mal vorweg. Satans größter Fan  Glen Benton ist  zurück mit  seinen  Deathmetal - kommando Deicide und zehn höchst antichristlichen Songs und die drücken gewaltig ...

Nach dem etwas schwachen „Till death us part“ überrascht es mich die neue Release der
Band aus den Deathmetalmekka Tampa/Florida .Sehr Brutal und mit guter Produktion kommt diese satanische  Platte daher .Blastbeat  und Doublebass bei hoher Geschwindigkeit sind auf der Scheibe vorherrschend  , dennoch wird zeitweise auf die Bremse gedrückt .der Opener „to hell with god“ legt gleich den Staus quo des Album fest : Highspeedgebolze mit filigranen Soloeinlagen sowie Bentons infernalischen Gesang .Neuzugang Kevin Quirion,
kann vollends überzeugen und steht seinen Vorgängern ,den Hoffman-brüdern
und Ralph Santolla ( Iced earth , Obituary) nichts nach .Die Riffs von “ Save your „  klingen wie frisch aus der Hölle und "Empowered by Blasphemy" ist ein Riffmonster aller erster Güte.  Die Myspace - single "Hang in Agony Until You're Dead" kommt mit fiesen dissonanten Gitarren daher .

Jeder Song wird stilecht mit einen dicken Solo, aus der Feder von Jack Owen und Quirion , versehen . Textlich dreht sich bei Deicide natürlich wieder alles um Satan , Hölle und dem Untergang des Christentums . Leichte Lektüre für den Abend  , mich stört es wenig . Glens  Stimme wechselt zwischen echt fiesen Gegrowle und noch fieseren Geschrei. Der Bass klingt Fett und ordentlich metallisch . Drummer Steve Ansheim hört sich an  als hätte er das Tourette-syndrom und haut ordentlich in die Felle .Ein bisschen  Abwechslung hätte nicht geschadet , aber mit einer Powerballade hab ich sowieso nicht gerechnet.

Eigentlich ist im Deathmetalbereich alles gesagt und so erfinden Deicide das Rad mit dieser Platte nicht neu.„to hell with God„ kann dennoch mit guten Songs , noch fetteren  Solos und einer ordentlichen Portion Blasphemie überzeugen. Ich hab mir die Scheibe in Dauerrotation angehört , langweilig wurde mir dabei nicht. Was  Ex- corpses Saitenhexer Jack Owen da aus seinen Handgelenken zaubert ist Gold wert.Wer auf trendige Musik  und hippe Frisuren steht
ist hier falsch. Hier regiert der Deathmetal in seiner Reinform. Keine Keyboards, keine Experimente, keine cleanen Vocals , nur solides Handwerk. Fans von Deathcore können hier mal hören was einer der größten Einflüsse ihrer Lieblingsbands ist. Allen Todesmetallfans kann ich nur empfehlen: Greift zu !
Bei Deicide ist alles beim alten geblieben, also alles ist gut .

 

Tracklist :

1.    "To Hell With God"
2.    "Save Your"
3.     "Witness of Death"
4.    "Conviction"
5.    "Empowered by Blasphemy"
6.    "Angels in Hell"
7.    "Hang in Agony Until You're Dead"
8.    "Servant of the Enemy"
9.    "Into the Darkness You Go"
10.    "How Can You Call Yourself a God"

 

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