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Architects „The Here And Now" SKALA 1 BIS 10: 9 RELEASE: OUT NOW OUT ON: Century Media Records
Endlich erreicht die neue Scheibe der Briten meine Gehörgange, und die Erwartungen sind hoch , haben sich die Briten mit den letzten Alben „ Ruin“ und „Hollow Crown“ in mein Herz gespielt. Komplexe Songs und Texte frei von den üblichen Phrasen sind heutzutage echt selten geworden . Also rein in den Player damit! Opener der neuen Platte ist die Singleauskopplung „day in day out „ ,dass den Fans schon bekannt sein dürfte. Der erste große Hit des Quintetts, dennoch etwas vorhersehbar. Bei mir stellt sich beim ersten Hören etwas Ernüchterung ein , denn Die Produktion ist super .Gitarren sind dominant und warm abgemischt, der Bass ist dezent und im Hintergrund gemixt und das Schlagzeug ist druckvoll ohne die anderen Instrumente zu überdecken. Die größte Leistung leistet aber Sam Carter dessen Vocals ,egal ob klar oder geshoutet einfach nur überzeugen und nie monoton sind , sowie ohne kitschige Passagen auskommen Produzent Steve Evetts (Dillinger escape plan , Everytime I Die ) hat ganze Arbeit geleistet und wieder einmal bewiesen dass er ein Meister der variablen Produktion ist . Als Fazit lässt sich sagen das „The here and now“ ihre geradlinigste Platte geworden ist, zwar haben sich den einen größeren Markt geöffnet ohne dabei auf ihre Trademarks wie melodische Tappingpassagen , Coregesängen und dicke Hardcoreriffs zu verzichten.Stattdessen haben sie ihren Sound mit Postpunk und Postrockeinflüssen erweitert, was sehr geil daherkommt. Einige Fans könnten behaupten das sich Architects verkaufen aber das hat man schon Metallica beim „Black Album“ vorgeworfen. Für mich ist dies eines der ersten Highlights des neuen Jahres. Fans von melodischen Hardcore und Metal sollten unbedingt zugreifen. Aber auch Liebhaber ruhigerer Klänge können dieser Platte unbesorgt ein Ohr leihen. Diese Band wird noch groß . Tracklist : 1. "Day In Day Out" |